Geschichte

Vereinschronik ProBrasil

  • Nov. 1999

    Uwe Weibrecht (Krankenpfleger aus Deutschland) beginnt mit der Gesundheitsversorgung von Guaraní-Indianern im Dorf „Krukutu“ am südlichen Stadtrand von São Paulo
  • 07.03.2000

    Gründung des Vereins „Associação Martim de Lima“ in São Paulo mit Uwe Weibrecht als Vorsitzendem
  • 20.10.2000

    Gründung des deutschen Fördervereins „Martim de Lima, São Paulo e.V.“ in Düsseldorf
  • Feb. 2001

    Beginn der Arbeit in einem kleinen Sozialzentrum im Wohnviertel „Jardim dos Álamos“ am Südrand der Stadt São Paulo
  • 2001 - 2002

    Ausweitung der Indigenenarbeit: Anstellung einer Krankenschwester, Anschaffung eines Kleinbusses und Bau eines Gesundheitspostens sowie Errichtung neuer Gebetshäuser
  • 22.02.2002

    Übergabe der Indigenen-Projekte in die Selbstverwaltung der Guaraní
  • 2002

    Erwerb des Grundstücks des Sozialzentrums mit Unterstützung von ADVENIAT und anschließendem Ausbau
  • 2003

    Namensänderung: in Brasilien nennt sich der Verein in „ProBrasil“ um und der deutsche Förderverein in „ProBrasil – Martim de Lima, Sao Paulo e.V.“.
  • 2003

    Einrichtung eines Computerzentrums (Telecentro) in Kooperation mit der Stadt São Paulo
  • 2004

    In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird in São Paulo ein Nähzentrum eingerichtet, die „Casa de Artes“, in der Frauen professionell zum Nähen ausgebildet werden
  • 2005

    Beginn des Programms „Aktion Familie“: Gemeinsam mit der Stadt São Paulo wird ein Programm erstellt, um ca. 1.000 Familien nachhaltig zu betreuen, das heute unter dem Namen „SASF“ (Serviço de Assistência Social à Família) geführt wird.
  • 2007

    Beginn einer Zusammenarbeit mit der privaten Schule „Colégio Magister“ (São Paulo) zur soziokulturellen Förderung von Kindern
  • 2008

    Eröffnung einer Bibliothek im Sozialzentrum
  • Okt. 2008 - Nov. 2009

    Bau einer Poliklinik in der Stadt Picos im nordöstlichen Bundesstaat Piauí
  • 2010

    Beginn berufsbildender Workshops für das Programm „Aktion Familie“ in São Paulo
  • Juli 2010

    Dem Förderverein wird das DZI-Spendensiegel zuerkannt.
  • Nov. 2010

    Die Stiftung Volkswagen verleiht dem Nähzentrum den Preis für Nachhaltigkeit und finanziert ein neues Projekt.
  • Jan. 2011

    Eine Delegation von Ärzt*innen aus dem Piauí besucht das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB). Beginn eines Austausches von Wissen und Personal zwischen dem Universitätskrankenhaus in Teresina und dem UKB
  • 2012

    Das brasilianische Bundesministerium für Soziales verleiht ProBrasil die höchste Sozial-Zertifizierung des Landes (CEBAS)
  • Juni 2012

    Eröffnung des Kinder- und Jugendzentrums „CCA Jardím das Fontes“ in São Paulo
  • Juli 2013

    Eröffnung des zweiten Kinder- und Jugendzentrums „CCA Parque Recreio“
  • 2014

    Namensverkürzung des deutschen Fördervereins auf „ProBrasil e.V.“
  • Sep. 2014

    Kooperationseinsatz mit dem Unfallkrankenhaus Berlin: medizinisches Personal aus Deutschland versorgt Patient*innen in Picos (Bundesstaat Piauí)
  • Feb. 2015

    Das Heidelberger Beratungsunternehmen Corporate Business Solutions (cbs) fördert über drei Jahre den Ausbau des „Telecentros“ in São Paulo
  • Mai 2015

    Der Verein „Knorr Bremse – Global Care“ unterstützt für drei Jahre den Ausbau der Nähwerkstatt.
  • Aug. 2015

    Eröffnung eines dritten Kinder- und Jugendzentrums im Viertel unseres Hauptsitzes „Álamos“
  • Nov. 2016

    Eröffnung der Sozialstation „Basecamp Álamos“ in einer Favela für Soforthilfe in Notsituationen
  • Sep. 2018

    Eröffnung der Kindertagesstätte „Tatiana Belinky“ für Kleinkinder von 0 bis 5 Jahre
  • März 2019

    Das vierte Kinder- und Jugendzentrum „Barro Branco“ wird eröffnet.
  • Mai 2019

    Eröffnung eines Mehrgenerationen-Zentrums „CCInter“ für die tägliche Begegnung und Betreuung von Menschen aller Altersgruppen in São Paulo
  • Juli 2019

    Eröffnung des Kinderschutzhauses SAICA (Kinderheim)
  • Apr. 2020

    Aufgrund der Corona-Krise versorgt ProBrasil Not leidende Familien in den Favelas von São Paulo mit Lebensmittelpaketen.