Organisation

Die Gesichter unseres Vereins

Uwe Weibrecht

Gründer


Ich wurde 1970 in Eisenach/Thüringen geboren. Schon als Jugendlicher hat mich die Frage nach sozialer Gerechtigkeit und Friede in unserer Gesellschaft bewegt.

Diese Frage hat mich in den Dominikanerorden gebracht, der entscheidende Weichen für mein Leben gestellt hat. Frieden und Gerechtigkeit beginnen nach dem Bild des heiligen Dominikus bei uns selbst und finden ihren Ausdruck ganz wesentlich durch unser eigenes Leben und Wirken. Eindrücke, die ich von der Not und Armut in großen Teilen der brasilianischen Bevölkerung sammelte, haben mich zu meiner wirklichen Berufung geführt: SEHEN – ERKENNEN – HANDELN.

Das hatte zur Folge, dass ich meine Lebensplanung änderte. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Krankenpfleger und begann mit den abenteuerlichen Aufgaben in Brasilien, die heute erfreuliche Ergebnisse zeigen. Meine Zeit in Düsseldorf hat mir wertvolle Freundschaften und herzliche Verbindungen mit Menschen geschenkt, die den Förderverein und die Arbeit von ProBrasil überhaupt erst ermöglicht haben. Ich möchte meinen Freunden, Begleitern und allen Unterstützern unserer Arbeit danken für ihre Hingabe und ihre geduldige Mitarbeit.

Brasilien ist ein wunderbares Land mit einer Kultur der Lebensfreude und überraschender Flexibilität und Kraft bei der Bewältigung sozialer und wirtschaftlicher Probleme. Ein Land, dem wir als Förderverein helfend verbunden sind und von dem wir viel für unser eigenes Land und Leben lernen können.

Brasilien ist ein wunderbares Land mit einer Kultur der Lebensfreude und überraschender Flexibilität und Kraft bei der Bewältigung sozialer und wirtschaftlicher Probleme.


Professor Dr. Ulrich Engel, OP

Vorsitzender


1961 in Düsseldorf geboren, habe ich in Münster, Bonn, Fribourg/Schweiz und Benediktbeuern studiert. Seit 2001 lebe ich in Berlin.

1985 bin ich in den Dominikanerorden eingetreten. Als Theologe arbeite ich vor allem im Bereich der Forschung und Lehre, konkret: am Institut M.-Dominique Chenu der Dominikaner in Berlin und an Universitäten bzw. Hochschulen in Münster und Potsdam. Das internationale Netzwerk der Dominikaner hat es mir ermöglicht, viele Länder Lateinamerikas zu bereisen, so auch Brasilien.

Durch meine persönlichen Kontakte zu Uwe Weibrecht bin ich seit langem mit seinem Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit vertraut und wurde gerne Gründungsmitglied und ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins „ProBrasil“.

Es ist mir ein Anliegen, Menschen und Projekte über Kontinentalgrenzen hinweg zu vernetzen. Als Christ bin ich überzeugt, dass unser Glaube und unser gesellschaftspolitisches, soziales und kulturelles Engagement untrennbar zusammengehören.

Es ist mir ein Anliegen, Menschen und Projekte über Kontinentalgrenzen hinweg zu vernetzen.


Dr. Eva Maria Brenninkmeyer

stellv. Vorsitzende


Neun Jahre habe ich mit meiner Familie in São Paulo gelebt und seitdem bin ich fasziniert von Brasilien.

Ich habe als Ärztin in einem Sozialzentrum und als Katechetin in unserer Pfarrei gearbeitet, wodurch ich den Menschen sehr nahe gekommen bin und viel Armut und Leid, aber auch Freude und Lebenshunger gesehen habe.

Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, gerade den armen Menschen Zugang zu Bildung und Gesundheit zu ermöglichen.

ProBrasil setzt genau hier an, deswegen engagiere ich mich ehrenamtlich in diesem Verein.

Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, gerade den armen Menschen Zugang zu Bildung und Gesundheit zu ermöglichen.


Oswaldo Franca de Oliveira

Kassierer


Ich bin ein Deutsch-Brasilianer, 1963 in Sao Paulo geboren. Seit 1993 lebe ich in der Region Köln/Düsseldorf. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Über Regina Bertram bin ich auf ProBrasil aufmerksam geworden. Das Konzept und die Grundpfeiler des Engagements haben mich auf Anhieb überzeugt. Die starke Motivation der Vereinsmitglieder hat mich begeistert. Deutschland und Brasilien sind so unterschiedlich und haben genau deshalb eine enorme Chance, viel voneinander zu lernen und zu profitieren.

ProBrasil öffnet neue Perspektiven für Kinder und Familien in Brasilien durch Bildung, Gesundheit sowie Hilfe zur Selbsthilfe. Hier wird sehr effektive Hilfe ohne große Bürokratie und rein durch ehrenamtliche Tätigkeit geleistet.

Ich möchte mit meinem BWL Studium und meiner beruflichen Erfahrung einen Beitrag zu diesem großartigen Projekt leisten. Ich trete in die Fußstapfen von Jörn Meyer-Ohlendorf, der über mehr als ein Jahrzehnt die Kassenwartfunktion des Vereins hervorragend wahrgenommen hat.

ProBrasil öffnet neue Perspektiven für Kinder und Familien in Brasilien durch Bildung, Gesundheit sowie Hilfe zur Selbsthilfe.


Regina Bertram

Öffentlichkeitsarbeit


Als Tochter von deutschen Expatriats habe ich sieben Jahre in Brasilien gelebt. Genossen habe ich den Sonnenschein am Himmel und im Herzen der Menschen.

Seit ich zurück nach Deutschland gekommen bin, lässt mich die Begeisterung für das Land und die Leute nicht mehr los und ich bin dankbar, dass ich im Jahr 2013 in Düsseldorf auf den Verein ProBrasil aufmerksam wurde.

Seither engagiere ich mich ehrenamtlich und war bereits drei Mal vor Ort um die Projekte kennen zu lernen. Es ist faszinierend, wie lebendig und unermüdlich dort gearbeitet wird, um die Lage der Ärmsten zu verbessern.

Mich macht es glücklich dabei helfen zu dürfen.

Es ist faszinierend, wie lebendig und unermüdlich dort gearbeitet wird, um die Lage der Ärmsten zu verbessern.


Peter Budke

Schriftführer


Schon damals, als ich während meiner Krankenpflegeausbildung Uwe Weibrecht kennen lernte, begeisterte mich seine Idee, nach Brasilien zu gehen, um dort als ausgebildeter Krankenpfleger den Armen zu helfen.

Nach unserer gemeinsamen Ausbildung besuchte ich ihn für sechs Wochen in São Paulo und habe ihn bei seiner Arbeit begleitet und Brasilien von einer Seite kennen gelernt, die einem Touristen sonst verschlossen bleibt.

Aus dieser ersten Brasilienerfahrung entwickelte sich ab 2001 meine ehrenamtliche Tätigkeit im Düsseldorfer Förderverein und es folgten weitere Brasilienaufenthalte.

Ich habe Brasilien von einer Seite kennen gelernt, die einem Touristen sonst verschlossen bleibt.